Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und die korrekte Darstellung unserer Seiten.

Kontakt
Pionierprojekt der SCHULTHEISS Wohnbau AG in Erlangen

Nachhaltig, schnell, präzise: Neues Wohnen in Holz-Hybridbauweise

Mit der neuen studentischen Wohnanlage in der Anton-Bruckner-Straße setzt die SCHULTHEISS Wohnbau AG ein klares Zeichen: Erstmals entsteht ein Wohngebäude in Holz-Hybridbauweise – ein Konzept, das ökologische Verantwortung, bauliche Effizienz und architektonische Präzision vereint. Die Anlage umfasst 26 vollständig möblierte 1-Zimmer-Apartments. Bezugsfertig soll das bereits vollständig verkaufte Projekt noch in 2025 sein – nur rund ein Jahr nach dem Baustart.

In der Anton-Bruckner-Straße in Erlangen entsteht aktuell eine Wohnanlage in moderner Holz-Hybridbauweise. Die tragenden Wände bestehen überwiegend aus massiven Brettsperrholzelementen, nur Decken sowie Treppenhaus- und Aufzugsschächte werden in klassischer Massivbauweise errichtet. Die Bauweise senkt den CO₂-Ausstoß deutlich und verbessert die Umweltbilanz des Projekts.

Nachhaltiges Material mit Klimanutzen
Rund 120 m³ Fichte, Tanne und Kiefer werden auf etwa 990 m² Wand- und Dachfläche verbaut – das Holz stammt aus Oberösterreich. „Brettsperrholz ist formstabil, in zwei Richtungen tragfähig und erfüllt hohe Brandschutzanforderungen – zugleich speichert es langfristig CO2“, erklärt Michaela Holzner, Geschäftsführerin der Zimmerei Holzner aus Amberg, die für die Montage verantwortlich ist. „So verbindet es technische Leistungsfähigkeit mit messbarem Klimanutzen.“

 

Millimetergenaue Vorfertigung
Die Holzelemente werden im Werk millimetergenau zugeschnitten, veredelt und just-in-time auf die Baustelle geliefert. „Jeder Schnitt sitzt bereits in der Produktionshalle – vor Ort werden die Teile nur noch zusammengefügt“, erklärt Bauleiter Olf Funk. „Das verkürzt die Bauzeit um rund 30 Prozent.“

 

Effizienz durch Modulbau
Auch vorgefertigte Modulbäder kommen zum Einsatz. Für Funk ist die präzise Vorfertigung der zentrale Effizienzfaktor: „Sie garantiert konstant hohe Qualität und verlässliche Abläufe. Davon profitieren nicht nur wir – sondern auch die Anwohner: weniger Lieferverkehr, weniger Lärm und Staub, kürzere Sperrzeiten.“

 

Langfristiger Klimavorteil
Doch der ökologische Mehrwert des Holz-Hybrid-Gebäudes endet nicht mit dem Bauprozess. Durch den gezielten Einsatz von viel Holz und deutlich weniger Zement und Stahl reduzieren sich die Emissionen bereits in der Herstellung erheblich. Das verbaute Holz bindet über seine gesamte Lebensdauer hinweg CO2 – und seine Verarbeitung erfordert nur einen Bruchteil jener sogenannten grauen Energie, die in konventionellen Baustoffen steckt.

 

Ökologische Verantwortung, konstruktive Intelligenz und architektonische Klarheit – kein Widerspruch, sondern die Zukunft des Bauens.

Energieeffizienz und Recycling im Fokus
„Unsere Kundinnen und Kunden achten zunehmend auf den langfristigen Klimanutzen ihrer Immobilienentscheidungen“, sagt Funk. Mit einem Primärenergiebedarf von nur 29,5 kWh/m² unterschreitet das Gebäude die gesetzlichen Vorgaben deutlich. Eine hochgedämmte Gebäudehülle minimiert Wärmeverluste, während die Fernwärmeversorgung zuverlässig den verbleibenden Bedarf deckt. Auch der gesamte Lebenszyklus wurde mitgedacht: Die Materialien der Bauteile lassen sich am Ende der Nutzung sortenrein trennen, was Wiederverwendung, Recycling und Entsorgung erleichtert. „Wer sich für die Apartmentanlage in der Anton-Bruckner-Straße entscheidet – sei es als Käufer oder Mieter nach Fertigstellung – trifft damit eine Entscheidung für dauerhaft geringe Betriebskosten und einen bewussten Umgang mit Ressourcen“, so der Bauleiter.

 

Nachhaltigkeit trifft Stadtarchitektur
In Erlangen entsteht ein Beispiel dafür, wie sich nachhaltiges Bauen und urbaner Anspruch harmonisch verbinden lassen. Der Holzbau zeigt dabei, dass ökologische Verantwortung, konstruktive Intelligenz und architektonische Klarheit kein Widerspruch sind – sondern eine überzeugende Ergänzung zur etablierten Bauweise.

Anton-Bruckner-Straße 1

Impressionen

Anfragen
zurück zum Seitenanfang